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Geänderte Trainingszeiten bei den Ortsschildsprintern

Die Sommerzeit hat uns wieder und das Samstags-Training findet wieder um 14.00 Uhr statt: Treffpunkt am Bushäusl an der kath. Kirche in Birkenau.

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Von Stephan Stumpf | 1.April 2016

Termine 2016

Mitradler und Innen,

aus dem letzten Treffen haben sich eine Reihe von Terminen ergeben, die Ihr bereits rechts in der Terminliste einsehen könnt.

Da das ‘Aachen Event’ derzeit noch nicht fest geplant ist, habe ich beide Alternativen (5.-8. Mai und 8. – 11. September) im Kalender vermerkt.

Ihr könnt alle Termine auch hier anschauen!

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Von Stephan Stumpf | 31.Januar 2016

Geänderte Trainingszeiten bei den Ortsschildsprintern

Die Winterzeit hat uns wieder und das Samstags-Training findet deshalb um 13.00 Uhr statt: Treffpunkt am Bushäusl an der kath. Kirche in Birkenau.

Die Moutainbiker treffen sich weiterhin Sonntags um 9.20 Uhr – Treffpunkt ist das Bushäusl an der katholischen Kirche in Birkenau.

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Von Stephan Stumpf | 1.November 2015

Taunustour der TSV-Ortsschildsprinter

Als diesjährigen Saisonhöhepunkt absolvierten die TSV-Ortsschildsprinter am ersten Juli-Wochenende eine Zweitagesfahrt in den Taunus. Zwölf Fahrer machten sich hierzu, bei vorausgesagten hochsommerlichen Temperaturen, auf den Weg nach Bad Vilbel. Das Begleitfahrzeug steuerte Werner Stief, der wo er nur konnte, mit Rat und Tat bereitstand und so eine Art „All-Inclusive-Radtour“ ermöglichte.


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Gestartet wurde samstagfrüh am Platz „La Rochefoucauld“. Kurz vor Acht hatten sie sich von dort auf den Weg gemacht, der die ersten vierzig Kilometer über ihre klassische Wintertrainingsstrecke, dem Jägersburgerwald, nach Gernsheim führte. Danach begann zumindest für einige der Beteiligten Neuland: Über Biebesheim, Stockstadt und Erfelden ging es um den Altrheinarm Kühkopf herum nach Geinsheim.
Bis Ginsheim wurde direkt auf dem Rheindeich gefahren, auf einem für Autos gesperrten Weg in traumhaftem Zustand. Teilweise ein Überschwemmungsgebiet, machte das die Umgebung zu einem Hingucker – Einfach nur schön. Nach inzwischen 73km machte man dann bei Bischofsheim Halt zur ersten großen Verpflegungspause.
Bei Delkenheim wurde danach dann in die Felder abgebogen. Die Strecke ging jetzt sanft, aber stetig ansteigend weiter. Die Hitze machte sich nun doch bemerkbar und die Wasserflaschen leerten sich zusehends schneller, weshalb auch in Wildsachsen noch einmal eine Getränkenachfüllpause anstand.


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Mit der Josbacher Höhe stand dann der erste ansteigende Abschnitt an. Von dort konnte man auch schon die Hauptschwierigkeiten des Tages sehen, den Ruppertshainer Berg und den Großen Feldberg.
Bei Ankunft auf dem „Ruppertshainer“ war bereits die zweite Verpflegungsstelle aufgebaut. Nach kurzer Rast und Auffüllen der Flaschen ging es weiter zum letzten Anstieg auf den Feldberg. Dort wurde eine knappe halbe Stunde verweilt, um danach in voller Mannschaftsstärke abzufahren. Für die Abfahrt von 12km und 600hm wurde dann etwa eine viertel Stunde benötigt…
Ab Oberursel wurden dann die letzten flachen Kilometer nach Bad Vilbel zum„City Hotel“ gefahren. Dort ließ man dann im nahegelegenen Biergarten, beim obligatorischen Auffüllen der Kohlehydratspeicher, den Tag ausklingen.

Tags darauf wurde wie geplant zeitig gestartet, um nicht mit dem zeitgleich stattfindenden „Frankfurt Iron Man“ zu kollidieren, was gerade für das Begleitfahrzeug erhebliche Umwege bedeutet hätte. So wurde in der morgendlichen Kühle Hanau weiträumig umfahren, um dann nach etwa eindreiviertel Stunden, kurz hinter der bayrischen Staatsgrenze, in den Ausläufern des Spessart, eine erste kleine Pause zu machen.


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Zu einer ersten Häufung von Höhenmetern kam es dann zwischen den Dörfern Bessenbach und Dörrmorsbach und hinter Gailbach. Es ging jetzt auf 11Uhr zu, es wurde zusehends wärmer, da käme Verpflegung grade Recht. An der Frühstückseiche, einem Wanderparkplatz, sollte es dann die erste Verpflegung geben, keine schlechte Motivation für einen Bergsprint…
Die anschließende Weiterfahrt begann mit einer schönen Abfahrt zum Main, den sie hinter Sulzbach überquerten und dann noch ein Stück mainaufwärts gefolgt sind. In Wörth war dann Schluss mit Lustig und Flach. Es ging rechts weg und direkt in den Odenwald rein, zunächst noch nicht so steil, aber das änderte sich recht schnell. Nach etwa 2,5 km war Seckmauren erreicht. Und es begann der Anstieg über 5,2 km mit 3,4% zu einem „Windlücke“ genannten Sattel, wo sie auf den Odenwaldlimes treffen wollten. Dort sollte die Mittagspause stattfinden. Als die Gruppe eintraf, war das Buffet auf dem Parkplatz vom Haingrunder Sportplatz, schön unter Bäumen im Schatten, bereits aufgebaut.
Im dortigen Vereinsheim saßen einige Sportskameraden und schauten sich das verschwitzte, verschmierte und verhungerte Häufchen an. Mit den Worten „Ihr seid völlig bescheuert, aber das habt Ihr Euch verdient.“ stellten sie einen schönen Eimer, mit kaltem Wasser und mit Schwamm drin, hin. So konnten sich die Fahrer dann richtig schön abkühlen.
Nach der Pause ging es weiter bergauf, teilweise auch steil, mit vollem Bauch und steifen Muskeln ist das keine gute Idee. Schließlich waren sie dann aber oben, am Odenwaldlimes, der sich über diesen Rücken und dann letzten Endes bis zum Neckar hinzieht. Bei quaeldich.de findet sich diese appetitanregende Beschreibung: „Die Höhenstraße nach Hesselbach entlang des ehemaligen römischen Grenzwalls kann mit Recht und ohne Vorbehalt zu den schönsten Strecken im Odenwald gezählt werden“.


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Anfangs, gerade nach Vielbrunn kann der Odenwaldlimes diesen hohen Anspruch zwar nicht erfüllen, aber mit jedem Kilometer wurde es schöner. Und da war er dann auch, „der mal dichte, mal lichte Mischwald“, der mit Sonne ganz vorzügliche Anblicke schuf und natürlich auch die Hitze ein wenig erträglicher gestaltete.
Hinter Hesselbach ging es dann runter, am Eutersee vorbei, der an diesem Tag die Massen anzog, da er, durch den ständigen Durchfluss kalten Bergwassers, auch im Hochsommer nur 12–16°C Wassertemperatur erreicht.
Der nächste Programmpunkt war noch einmal ein Hügel, der von Hesseneck, direkt nach der Abfahrt, zum Waldgasthof Reußenkreuz führt und die Wasserscheide zwischen Neckar und Main darstellt. Hesseneck liegt übrigens in Baden-Württemberg. So hatte man also in kurzer Zeit alle beteiligten Länder im Dreiländereck durchmessen.
Hinter Hetzbach hatten sie es dann ruhig angehen lassen. Am Marbach-Stausee vorbei, durch Hüttenthal Richtung Wegscheide steigt es ja die ganze Zeit so ein bisschen an, da war es ratsam, ruhiger zu machen. So kurz vor dem Ziel wollte man schließlich kein Risiko mehr eingehen. Denn nun ging es auch schon durch Weschnitz, an der Rosenhöhe vorbei, durch Fürth und Rimbach, zum Mörlenbacher Ortsschild…


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Um 17 Uhr war man dann in Hornbach angekommen.
Noch schnell das Auto leermachen und dann: Große Mengen isotonischer Getränke, garniert mit Würstchen
und Salat, Fürsten können es nicht besser haben. Schnell war man sich einig:
Das war, trotz der Hitze, ein ganz hervorragendes super vorbereitetes Wochenende. An alles war gedacht, bloß auf’s Rad und losfahren, besser geht es eigentlich nicht.
Werner Stief war immer da, um nach allen Regeln der Kunst zu verwöhnen, ganz besonderen Dank noch einmal an ihn!

Hier noch ein paar Zahlen zur Tour:

Samstag:
159,9 km, 1450 Hm, 5:57 h Fahrtzeit, Schnitt: 26,2
Temperatur stellenweise deutlich über 40 Grad; Keine Stürze, keine Defekte


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Sonntag:
171 km, 1600 Hm, 6:29 h Fahrtzeit, Schnitt 26,4
Temperatur stellenweise deutlich über 40 Grad, Keine Stürze, keine Defekte


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Von Stephan Stumpf | 24.Juli 2015

Schmucker Radler Tour 2015

Am 28.06.2015 fand die 7te Schmucker Radler Tour im Mossautal statt. Auch dieses Jahr haben sich wieder einige Bikerinnen und Biker der MTBirkenau und Ortsschildsprinter zusammengefunden, so dass 22 Radler zur Tour angemeldet waren. Ob es für das Podium der Team-/Vereinswertung gereicht hat, wird später berichtet.


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Bei herrlichem Wetter wurde der Start um 09:30 Uhr für ca. 450 Teilnehmer freigegeben. Bis zur ersten Verpflegungsstelle bei Kilometer 15 am Lärmfeuer war die Strecke für die 20 km, 30 km und 50 km gleich. Die Verpflegung war mal wieder sehr gut, so dass der Energiehaushalt mit Obst, Kuchen, Müsli und Getränke aufgefüllt wurde. Im weiteren Verlauf der Tour verteilten sich die Birkenauer Teilnehmer auf die einzelnen Strecken bis man sich wieder an der Schmucker Brauerei traf. Die Ausschilderung und die variantenreichen Wege waren von Ralph Berner und seinem Team gut gewählt, so dass die einzelne Strecken für jeden zu fahren waren.

Nachdem alle im Ziel waren und ihr Finisher T-Shirt und den Bier Bon abgeholt haben, wurde in gemütlicher Runde die Zeit bis zur Siegerehrung überbrückt. Um 15:00 Uhr war es endlich soweit, die Sieger der Team-/Vereinswertung stand an. Die Brauerei hat die Platzierungen vom siebten bis zum ersten Platz mit entsprechenden Gutscheinen bedacht. Wir konnten mit 22 Teilnehmer den fünften Platz belegen und einen Gutschein über zwei Keggy je 12,5 Liter mit nach Hause nehmen. Für den ersten Platz hätten wir mindestens 32 Anmeldungen gebraucht. Vielleicht können wir im nächsten Jahr eine größere Gruppe stellen.

Bericht und Bild: Martin Manuel

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Von Stephan Stumpf | 28.Juni 2015

Saisonplanung OSS 2015

Die Radsportgruppe des TSV-Birkenau traf sich im Gasthaus „Zum Engel“ zur Saisonbesprechung für das Jahr 2015.

Nach einer kurzen Rückschau über die Veranstaltungen des vergangenen Jahres wurden die für dieses Jahr vorgesehenen Aktivitäten festgelegt.
Mit sehr großem Bedauern vernahm die Gruppe, dass ihr „Captain“ Andreas Hoffmann „dieses Jahr beim Trainingsbetrieb eine schöpferische Pause einlegen möchte“. Deshalb wurde seine gleichzeitige Zusage, dennoch „weiterhin die Pflichten des Abteilungsleiters“ zu erledigen, auch sehr erfreut zur Kenntnis genommen und erhielt einhellige Zustimmung.

Die Gruppe will auch in 2015 wieder die ganztägigen Tourenfahrten (RTF) in der Region angehen. Dafür vorgesehen sind die stets gut organisierten Fahrten der Radsportvereine Biblis, Bürstadt, Einhausen und Laudenbach. Aber auch die BASF-Radtour und die Höllgrund-Tour des RSV Schwetzingen sollen in diesem Jahr wieder gefahren werden. Wobei gerade die BASF-Tour regelmäßig einige interessante Streckenvariationen zulässt. Ebenso will man wieder an der Schmucker-Radler Tour teilnehmen, bei der man in den letzten Jahren des Öfteren als teilehmerstärkste Gruppe teilgenommen hatte.


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Die diesjährige Vereinsmeisterschaft soll im September als Einzelzeitfahren und als Novum mittels “Stoppomat” stattfinden. Dabei gilt es dann die 8,3 Kilometer lange Bergstrecke von Hirschhorn nach Rothenberg mit einer Höhendifferenz von etwa 280 Metern zu absolvieren.

Als Saisonhöhepunkt ist für dieses Jahr eine Ausfahrt in den Taunus vorgesehen, um hierbei den Feldberg und seine Umgebung zu „erfahren“.

Zum Training trifft man sich wie bisher, regelmäßig samstags um 14Uhr und sonntags um 9Uhr20, am Bushäusel an der birkenauer katholischen Kirche.

Inzwischen fast schon Tradition ist das regelmäßige Grundlagentraining jeweils am 1. Samstag und 3. Sonntag des Monats. Gerade diese Fahrten bieten sich interessierten Hobbyfahrern an, sich daran zu beteiligen. Gefahren werden dabei üblicherweise Strecken mit etwa 80 km in kommodem Tempo. Die Strecken liegen vorzugsweise im Odenwald und bieten regelmäßig interessante neue Perspektiven.
Es ist vorgesehen sonntags, bei entsprechender Teilnehmerzahl, zukünftig mit zwei Gruppen zu fahren und damit Fahrern unterschiedlicher Niveaus interessante Touren zu ermöglichen.

Bericht: Ralph Fischer Bild: Werner Stief

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Von Stephan Stumpf | 1.April 2015

OSS Skifahren Ischgl

Ortsschildsprinter wieder beim Skifahren

6 Ortsschildsprinter des TSV waren nun schon zum vierten Mal in Ischgl zu einem gemeinsamen Skiurlaub.
Organisator und Snowboarder Mark Davenport hatte für seine 5 Skifahrer wieder die gewohnt gute Unterkunft gebucht.


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Bei bestem Wetter wurde jeden Tag das gesamte Gebiet von Ischgl und Samnaun unter die Bretter genommen. Wie auf dem Rennrad waren alle auch im Schnee zügig unterwegs und legten etliche Kilometer zurück. Selbst bei einer frühmorgendlichen Skitour mit Fellen zur Paznauner Thaya wurde von zwei Ortsschildsprintern schon die Konditionsstärke überprüft.


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Auch der gesellige Teil kam natürlich nicht zu kurz und bei bester Kameradschaft wurde die Radsportsaison 2015 besprochen!

Bericht: Andreas Hoffmann

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Von Stephan Stumpf | 24.Januar 2015

Hauptversammlung Bezirk RNO

Radsportler des TSV starten in die neue Saison
Am Samstag, den 10.01.2015 fand die außerordentliche Jahreshauptversammlung des Radsportbezirks Rhein-Neckar-Odenwald im Vereinsheim des TSV Birkenau auf dem Tannenbuckel statt. Neben Neuwahlen des Vorstandes sowie einer Ehrung für eine 60jährige Mitgliedschaft im BRV war auch die Anwesenheit des Präsidenten des Badischen Radsportverbandes Herbert Jacob ein weiterer Programmpunkt.
Abteilungsleiter Andreas Hoffmann vom gastgebenden Verein, der auch als Kassenprüfer fungierte, begrüßte alle anwesenden Vereinsvertreter und gab einen kurzen Überblick über die Geschichte des TSV Birkenau und den Werdegang unserer Radsportabteilung.


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Der Präsident des Badischen Radsportverbandes , lies es sich nicht nehmen an diesem Tag extra aus Singen nach Birkenau anzureisen und hatte für alle Anwesenden wichtige Informationen über die Zukunft des Badischen Radsportverbandes mitgebracht.

Für das leibliche Wohl mit Kaffee und Kuchen sowie Brötchen sorgten natürlich die Ortsschildsprinter.

Bericht: Andreas Hoffmann

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Von Stephan Stumpf | 10.Januar 2015

Stadtradeln 2014

Ortsschildsprinter beim Stadtradeln
Bei der ersten Teilnahme der Gemeinde Birkenau bei der Aktion Stadtradeln stellten die Ortsschildsprinter mit 27 Teilnehmern die größte Gruppe. Mit ihren 8 479 Kilometern waren sie das Team mit den meisten Kilometern absolut und stellten so über ein Drittel der in Birkenau gefahrenen 24 850 Kilometern.


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An 21 Tagen wurden neben den Trainingskilometern der aktiven Ortsschildsprinter auch die zurückgelegten Kilometer zur Arbeit, die von vielen TSV-Radsportlern seit Jahren zum persönlichen Trainingsprogramm zählen, notiert. Selbst der Nachwuchs der Ortsschildsprinter trug mit den vielen kurzen Strecken in Birkenau zum Einkaufen und zur Schule zum positiven Gesamtergebnis bei.
Beim abschließenden „Heldenfoto“ würdigte Bürgermeister Helmut Morr alle Teilnehmer und übergab für die erbrachte Leistung kleine Präsente der Gemeinde.


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Bericht: Andreas Hoffmann
Bilder: Homepage Gemeinde Birkenau

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Von Stephan Stumpf | 1.September 2014

Rad am Ring 2014

Andreas Hoffmann feiert persönlichen Erfolg bei „Rad am Ring“
Nürburg/Birkenau. Die Herausforderung in der „Grünen Hölle“ bravourös gemeistert


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Beim 24h-Rennrad-Wettbewerb vom 26. auf den 27. Juli 2014 erreichte der Captain der Ortsschildsprinter des TSV Birkenau mit 20 Runden und insgesamt 521 bewältigten Kilometern, mit einer Zeit von 24h 35min 51sec den hervorragenden 38. Platz.
Für Andreas Hoffmann war es bereits die 2. Teilnahme an dieser einmaligen Breitensportveranstaltung auf dem Grand Prix Kurs und der legendären Nordschleife.


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Nachdem er schon vor 2 Jahren erfolgreich mit einer 4er Mannschaft teilgenommen hatte, stellte sich Andreas nun der Herausforderung als Einzelstarter. Schon vorab war das Ziel klar definiert und hoch gesteckt – die 500 Kilometermarke sollte geknackt werden. Dies bedeutete, es mussten mindestens 20 Runden auf der anspruchsvollen Rennstrecke absolviert werden. Dass dabei mehr als 10 000 Höhenmeter zu bewältigen sind war hier die eigentliche Schwierigkeit.


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Bestens vorbereitet, mit extrem langen Trainingseinheiten sowie einem speziellen Nachttraining, startete er ins Rennen, das äußerst spannend verlief.
Die ersten drei Runden wurden im Renntempo absolviert, was der Eigendynamik des riesigen Starterfeldes geschuldet war. Danach war es wichtig seinen eigenen Rhythmus zu finden und die Rundenzeiten für die 26 Kilometer pendelten sich auf eine Stunde ein.
Nachdem er von den erfahrenen Betreuern Wolfgang Glaser und Frank Hofmann bei der Boxendurchfahrt rennmäßig verpflegt wurde, folgte alle vier Runden eine 10 minütige Pause. Hier wurde feste Nahrung aufgenommen und die Renntaktik neu abgestimmt.Nach acht Runden folgte eine „große Pause“, neben einem Teller Pasta, wurde die Rennkleidung gewechselt und die Beleuchtung ans Rad montiert.
Bisher lief alles nach Plan und so sollte es nun die restlichen 16 Stunden weitergehen. Die Rundenzeiten in der Nacht wurden wie erwartet ca. 10 Minuten länger, da in der Dunkelheit die gefährlichen und kurvenreichen Abfahrten nicht mehr wie am Tag teilweise mit 90km/h durchfahren wurden.


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Als weitere bekannte Schwierigkeit stellte sich die extreme Kalorienaufnahme heraus. Unter der ständigen Dauerbelastung mit Pulswerten zwischen 140-160 Schlägen pro Minute mussten in den 24 Stunden über 7000 Kilokalorien zugeführt werden. Obwohl sämtliche Nahrung schon ausgiebig getestet wurde, kam es gegen Ende der Nacht zum „Supergau“. Der Magen konnte keine Nahrung mehr aufnehmen, nicht mal pures Wasser wurde im Körper behalten und man musste eine Lösung finden.
Eine einstündige Schlafpause wurde eingelegt, während die Betreuer wieder Nahrung und Trinkflaschen vorbereiteten, die Beleuchtung abmontierten und frische Kleidung bereitlegten.


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Danach ging es „ausgeruht“ wieder auf die Rennstrecke, was sich sofort in besseren Rundenzeiten bemerkbar machte. Die Zeittafel ließ erkennen, noch war man im Soll der Marschtabelle.
Nach Runde 17 musste aber nochmals eine 20 minütige Pause eingelegt werden. Andreas war mit den Kräften am Ende und wollte nicht noch drei Mal den bis zu 18% steilen Anstieg zur „Hohen Acht“ bewältigen. Dann würden es halt „nur“ 495 Kilometer?
Doch die Pause zeigte ihre Wirkung und die nächste Runde wurde wieder in einer Fabelzeit abgespult. Neu motiviert und frenetisch angefeuert von Frank, Wolfgang, sowie Tochter Miriam und seiner Frau Britta wurde die 19. Runde 8 Minuten vor dem Abwinken des Rennens beendet und es ging in die letzte und 20. Runde.


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Nach über einem Tag und 35 Minuten auf dem Rennrad überquerte Andreas Hoffmann erschöpft aber glücklich die Ziellinie.

Bericht: Andreas Hoffmann Fotos: Fr@hof

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Von Stephan Stumpf | 26.Juli 2014

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